MEDIATHEK

Die neueste Fassung des ERP Systems von Microsoft heißt Dynamics 365 Business Central on premises

In letzten Jahren hat Microsoft viele Änderungen in seiner mittelständischen ERP Lösung geliefert. Jede Version hat viele Neuigkeiten mit sich gebracht. So ist es auch in der neuesten Version. Diesmal haben die Änderungen auch den Namen umgefasst. Ab 5 Oktober 2018, wenn die neueste Version offiziell zum Download ist, gibt es statt Microsoft Dynamics NAV 2019, Microsoft Dynamics 365 Business Central on premises. Die Änderung ist im Zusammenhang mit der Strategie von Microsoft 'Mobile first, Cloud first'. 'First' aber nicht ausschließlich. Also sieht es jetzt klar aus, das Teil des on-line Produktes von Azure 'Microsoft Dynamics 365' zu sein. Das ist sinnvoll. Der erste Eindruck gibt es schon beim Öffnen der Anwendung, wenn statt Microsoft Dynamics Icon, öffnet sich eine von Dynamics 365.

Was auch wichtig ist -es ist weiterhin dasselbe Produkt - Microsoft Dynamics NAV. Ist es eine vorübergehende Lösung, um Anwender an neuen Namen zu gewöhnen? Wahrscheinlich ja. Laut Microsoft sollten die weiteren Updates auf einer 'ongoing' Art geliefert werden. Falls so, wäre es plausibel, auf die bisherige Namenstrategie zu verzichten, insbesondere wenn es immerhin mehrere Updates in einem Jahr kommen (Bei NAV 2018 - 10 CUs).

Ein weiter Einblick in den Namen kann aus der 'Info zur Microsoft Dynamics 365 Business Central' karte gelesen werden.

Die wichtigste Info hier ist 'Version De Dynamics NAV 13.0'. Es ist eine technische Beschreibung, was normallerweise als 'Dynamics NAV 2019' bezeichnet würde, ganz ähnlich, wie die offiziellen früheren Versionen:

  • Dynamics NAV 2018R2 - Dynamics NAV 12.0 (nicht eingeführt)
  • Dynamics NAV 2018 - Dynamics NAV 11.0
  • Dynamics NAV 2017 - Dynamics NAV 10.0

und so weiter. Noch ein genauer Hinblick auf die 'Lizenzinforation', und der endgültige Name des Produktes ist klar.

Also:

Product Line: Microsoft Dynamics 365 Business Central on premises
Product Version: 13

Welche Neuigkeiten die neueste Fassung mit sich bringt - wir werden regelmäßig hier sammeln. Bestimmt ist es eine stärkere Integration mit den anderen Microsoft 365 Cloud Produkten, wie Azure, Office oder Power BI. Aber es gibt viele Kleinigkeiten, die erst ausfindig gemacht werden könnten, wenn man genauer die Anwendung analysiert. Beispielsweise können jetzt auf Stammdaten (Artikel, Debitoren, usw.) beliebige Dateien angefügt werden, wie Bilder oder Belege.

Ein anderes Beispiel könnte Möglichkeit sein, einen Artikel zum Einkauf zu blockieren. Wenn bei dem Feld 'Einkauf gesperrt' auf der Artikelkarte ein Hacken gesetzt wird, kann der Artikel nicht in Einkaufbelege oder Buch.-Blätter eingegeben werden.

Bestimmt hat die Anwendung großes Potenzial und ihre Position als führende mittelständische Lösung für ERP soll weiter gestärkt werden.